Laura Art Corner

Ausstellungen
Diese Seite präsentiert Fotografien und Eindrücke meiner Ausstellungen sowie anderer künstlerischer Ereignisse, an denen ich teilgenommen habe.
Jedes Bild ist ein stilles Zeugnis meiner Reise als Künstlerin, ein Dialog zwischen Licht, Farbe und Emotion, der weit über den Bildschirm hinausreicht.
Mit „Im Rhythmus der Erde, an das Unsichtbare erinnern“ entsteht im Blücherturm ein stiller, poetischer Dialog zwischen Kunst und Geschichte.
In der Atmosphäre des alten Turms finden meine Bilder einen Raum, in dem Erinnerung und spirituelle Tiefe entstehen dürfen.
So wird aus einem Ort mit Geschichte ein Raum der Gegenwart, offen für neue Deutungen, offen für Kunst.
Meine Malerei, geprägt von der weiblichen Figur als Symbol für Leben, Verbindung und Wandlung, lädt dazu ein, innezuhalten und das zu spüren, was sich zwischen Mensch, Tier und Natur auf leisen Wegen mitteilt. Die Werke sind keine bloßen Bilder, sie sind Räume für Erinnerung, Empathie und stille Stärke.
Der mächtige Turm von Rellinghausen, erstmals 1567 erwähnt, war einst ein Ort der Rechtsprechung und auch ein Schauplatz der Hexenprozesse. Hier wurden mindestens 42 Menschen, überwiegend Frauen, unschuldig verurteilt.
Heute steht der Turm unter Denkmalschutz und ist seit 1999 ein Ort der Kunst, der Erinnerung und des Austauschs. Zwischen seinen Mauern begegnen sich Vergangenheit und Gegenwart, außerdem wächst dort ein jahrhundertealter Efeu, ein Naturdenkmal, das Natur und Architektur vereint.
Der Titel meiner Ausstellung spiegelt meine künstlerische Haltung wider.
„Im Rhythmus der Erde“ steht für meine tiefe Verbindung zur Natur, zu Ursprung und Kreislauf.
„An das Unsichtbare erinnern“ verweist auf das, was wir nicht sehen, aber fühlen, das Innere, das uns bewegt.
Meine Kunst ist kein bloßes Streben nach „Schönheit um der Schönheit willen“. Für mich ist Schönheit eine innere Notwendigkeit, ein Akt der Fürsorge, der Sanftheit und der Widerstandskraft gegen die Härte und Beschleunigung der heutigen Welt. Gerade in schwierigen Zeiten wird dieser stille Raum zu einem Ort der Regeneration, der inneren Verbindung und des Erinnerns.
In meiner Kunst begegnen sich sinnliche Frauenfiguren, symbolhafte Tiere und intuitive Farbwelten in einer Atmosphäre der Stille, Hoffnung und Harmonie. Meine Werke, ob abstrakt oder figurativ, sind durchdrungen von einem emotionalen Kern, der sowohl visuell als auch seelisch berührt.
Die Eule ist eine wiederkehrende Figur. Sie steht für Weisheit und Achtsamkeit, für Vorsicht, Scharfsinn und eine reine, intuitive Wahrnehmung.
Meine Kunst ist ein ästhetischer, emotionaler und spiritueller Zufluchtsort in einer oft lauten, rauen und vom Wesentlichen entfremdeten Welt.
Mein Werk ist ein Raum, in dem das Menschliche und das Natürliche wieder in Stille zueinanderfinden können.
Ich schaffe sehr gerne Orte, in denen die Seele wohnen kann, Licht- und Stille-Refugien, wo die Natur flüstert und Schönheit keine Zierde, sondern ein Bedürfnis ist.
Mein künstlerisches Werk bietet der äußeren Welt, die oft problematisch und chaotisch ist, eine friedliche Antwort und eine Rückkehr zu sich selbst und zu unserer Umgebung. Warum sollen nicht das Einfache, das Schöne und das Menschliche ebenfalls hoffnungsvoll sein?
So ist meine Art, die Welt zu sehen und das Alltägliche zu spüren, das uns umgibt, erobert und umarmt.
Hier ist dieser einzigartige Augenblick in Bildern verwirklicht, der vor uns aufleuchtet und ebenso schnell wieder verschwindet und nie in derselben Form zurückkehrt. Ein Kreislauf von Geburt, Ende und Neubeginn. Symbole für Harmonie sowie für Anfang und Abschluss.























